ITV 2018

Vom 9.5 ( Vatertag) bis 13.5.( Muttertag) war heuer das renommierte Teleskoptreffen in Gedern, Vogelsberg. Mein letzter Besuch als Astro-Novice lag schon lange zurück und dieses Jahr stand diesmal erstmalig Camping mit Wohnwagen auf dem Programm.

Den Wohnwagen hatte ich mir über PaulCamper organisiert und am 8.5. beim Besitzer abgeholt. Allein das war schon spannend. Die Fahrt mit Gespann quer durch München war erfahrungsreich, aber gelang schließlich ohne Blessuren. Den Vatertag morgen habe ich dann mit Packen verbracht, um danach die 400km nach Gedern abzureißen.

Blick auf das Gespann mit dem „kleinen Muck“.

Dank 100km Zulassung des Campers ( hört auf den Namen “ Der kleine Muck“) ging die Fahrt einigermaßen zügig und so erreichte ich am Vatertag 2018 am frühen Abend den Campingplatz am Gederner See, wo das ITV stattfand.

Blick auf den Gederner See ( Nordwest Seite).

Impression vom Campingplatz.

In der Mitte beim oberen Bild sieht man angedeutet das größte vorhandene Teleskop (30“). Zum Beobachten muß man auf die Leiter klettern…

Nahaufnahme des 30 Zoll Dobsons. Leider nicht durchgeschaut…

Zum Vergleich ein 20 Zoll f5 Dobson. Auch nich durchgeschaut…

Mein 12er.., vergleichsweise winzig. Aber butterweich in der Nachführung,versteht sich.

Die erste Nacht war astronomisch vollständig unergiebig; die dichte Bewölkung blieb hartnäckig am Himmel, so daß ich mich voll auf den Matratzen Test im Wohnwagen konzentrieren konnte.

Am Freitag stand dann tagsüber Sonnenbeobachtung auf dem Programm.

Mein alter 4 Zoll Refraktor, bestückt mit dem Herrschelkeil macht dabei immer noch eine gute Figur. Nur die Allview Montierung ließ sich leider nicht zum korrekten Tracking überreden, warum auch immer…Aber Sonnenbeobachtung ist auf jeden Fall ausbaufähig.

Die folgende Nacht war wettertechnisch etwas besser. Hartgesottene berichteten mir am Samstag morgen von einem klaren Himmel zwischen 2 und 4.. Was solls, ich hab gut geschlafen.

Am Samstag fand traditionell die Prämierung der Selbstbauten statt:

In der Bildmitte ein 14 Zoll f3.3 Dobson. Hoher Nerdfaktor. Vorne links ein Faltrefraktor…

Am Samstag Abend stellte sich dann langsam erste Wehmut ein, weil das Ende des Treffens greifbar wurde. In der Nacht dann meine ersten Beobachtungen: M57 und Jupiter. Nicht knackscharf aber gut zu beobachten.

Die Originalaufzeichnung dazu.

Um 2 Uhr am Sonntagmorgen war meine Konzentrationsfähigkeit dann am Ende. Wenn die Augen brennen, muß man aufhören.

Der Sonntag Morgen stand dann ganz im Zeichen des Aufbruchs und Abschieds.Nach 2 1/2 Stunden war endlich alles verstaut und ich war fix und fertig. Die Energie ist halt immer noch begrenzt.

Glücklicherweise waren dann die ersten 350km Rückfahrt ohne Hemmnisse. Erst kurz vor München kam der ultimative Stau:

2h ohne Fortkommen….Als es dann weiterging kam Starkregen, Gewitter und Hagel.

Als Abschluß mit Hindernissen.

Fazit: Schön wars. Und geschafft hab ichs auch.

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