Bouldern?!.

Im Rahmen der Reha hatte ich bei der Physiotherapie auch hin und wieder an der Kletterwand gehangen und den Gedanken gefasst, es mal richtig zu versuchen.

Letztes Wochenende war es dann soweit und ich wagte den ersten Schritt in die Kletterhalle „die Kletterei“ in Kaufering, zusammen mit meinem 11 jährigen Sohn, der mich- ausgestattet mit Vorerfahrungen- zunächst souverän mit den Grundregeln vertraut machte:

– wenn man abrutscht, oder einen die Kraft verlässt, dann kontrolliert herunterspringen.

– die gelben Routen sind die Einfachen, die Schwarzen die Schlimmsten. Nach gelb kommt orange, dann grün.

– Oben angekommen, gibt es häufig einen Ausstieg , d. h. man klettert über die Brüstung und hat es geschafft.

Ausgestattet mit diesem Grundwissen suchte ich mir also die gelben Routen heraus, die mir machbar erschienen. Währenddessen eroberte mein Sohn die Orangen und Grünen oder feuerte mich an, wenn ich mehlsackartig oben an der Brüstung hing und nach Luft schnappte.

Das ist noch eine der einfachen Gelben, die ich auch auf Anhieb meistern konnte.

Insgesamt war es super anstrengend aber immerhin sind zumindest die Einsteiger Routen für mich machbar. Das werte ich als Erfolg trotz des Muskelkaters am nächsten Tag.

Es fehlt noch an Sicherheit, insbesondere linksseitig, aber das war zu erwarten. Vielleicht mache ich das häufiger. Besseres Training für Muskel, Koordinaten und Mind gibt es wohl nicht. Es geht weiter.

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