Holzwerken Seite

Im Lauf letzten Jahres entstand in mir der Wunsch, das nächste Teleskop selber zu bauen. Leider wurde mir schnell klar, dass das präzise Verarbeitung von Holz erforderlich macht – so machte ich mich auf, meine Werkstatt aufzumöbeln.Nach den ersten Anschaffungen von hochwertigen Maschinen entstanden erste kleine Holzprojekte:Puppenhaus, Spiel-Baumhaus, Katzenbaum. So war das nächste Hobby geboren: Holzwerken bzw. Hobby-Schreinerei.Insperiert durch die vielen Infos im Netz (z.B. Forum Holzwurmtreff) kam ich auf den Geschmack, Möbel selber zu bauen. Ist anspruchsvoll, aber machbar, dachte ich mir. Und das Werkzeug will ja schließlich benutzt  und die Anschaffung moralisch legitimiert werden.

Das Schrankprojekt

In unserem Schlafzimmer stand bei Wohnungsübe-Übernahme ein fertiger Schrank im IKEA-Style.Nachdem der Raum sich mehrfach durch stickige und kopfschmerzträchtige Atmosphäre auf sich aufmerksam gemacht hatte, fiel der Verdacht schnell auf den Schrank. Eines Sonntag Nachmittag nahm ich dann Akkuschrauber und Hammer zur Hand und der Schrank wurde zerlegt und musste in die Garage umziehen, wo er jetzt geduldig auf den nächsten Sperrmüll wartet.Mit dem Abbau einher ging mein Versprechen an meine Frau, einen hochbiologischen Vollholz-Schrank selber zu bauen.Material: Weisstanne.Nach zähen Verhandlungen einigten wir uns auf den Fertigstellungstermin 30.09.2016. Begleitet durch die aufmunternden Worte“Das schaffst Du nie“legte ich voller Tatendrang los und erstellte erstmal ein Grundkonzept:

  • Kernmasse: 1,80m breit und 2m hoch. Tiefe ausreichend zum Aufhängen von Kleidung, also ca. 50-60 cm.
  • Schiebetüren, beklebt mit Japanpapier in Anlehnung an das Konzept in der Zeitschrift „Holzidee 13“ von Guido Henn.
  • Ein Regalbrett, ansonsten durchgängige Stange zum Hängen.

Nach Kalkulation der notwendigen Holzmenge bestellte ich schließlich Weisstannenholz bei einem Händler (Firma Habisreutinger mit Filiale im Allgäu, genauer: Kempten). Das sah dann bei der Abholung so aus:

bohlen-beim-holzhandler

Der Transport war nicht so einfach, ist dann halt schon viel Holz:bohlen-im-fzg

Absäumen und Dickenhobeln

Aber am Ende ging’s und als nächster Arbeitsschritt stand das Absäumen an:

absaumen-1absaumen-3absaumen-4

Zum Glück hatte ich zwei Führungsschienen und ein Koppelelement. Mit dem richtigen Sägeblatt ging das super. Man braucht halt viel Platz…

Die Bretter mußte ich dann noch auf die richtige Stärke hobeln:

hobeln-finale-anordnung

Nach mehreren Fehlversuchen hat sich dann diese Anordnung bewährt.hobeln-finale-anordnung-2

Un so sehen die Bretter dann aus. Schönes Hobelbild gibt das. Ist aber laut und es entstehen viele Späne…Die Metabo DH330 ist schon fein.bretter-auswahl

Leimholzherstellung

An einem schönen warmen Sonntagmorgen ging es dann an die Bretterauswahl zur Vorbereitung der Leimholzerstellung. Das ist eine schöne Arbeit.bretter-auswahl-3So entsteht dann aus dem Bohlenberg ein Bretterberg. Man braucht halt viel Platz.

Für die Leimholzerstellung hatte ich mir diese teuren Korpuszwingen besorgt:

Das funktioniert gut, ist aber trotzdem eher ein stressiger Part. Und die Werkstatt ist dann wirklich voll. Die Platten für den Korpus sind schon echt groß und nicht mehr handlich. Aber egal. Nach dem Leimen noch grob abschleifen und dann das Ergebnis geniessen:

leimholz-finish-1leimholz-finish-2leimholz-finish-3Wirklich schönes Holz!. Nicht perfekt grade, weil ich ja nicht abgerichtet habe, aber ich bin zuversichtlich, dass da ein schöner Schrankkorpus draus wird.Als Verbinder habe ich Clamex-S vorgesehen. Die fräs ich mit meiner Marita rein. Wird gut und stabil.Dafür, dass die Bretter nur mit Tauchsäge und Schiene gefügt sind, sind die Leimfugen schön dicht geworden.

Ab hier geht der Bericht leider nicht weiter. Das war der Bauzustand am 30.09.16. Richtig: Den ausgemachten Termin hätte ich gerissen.

Dann kam der Schlaganfall. Game over.

Projektpause (4 Monate)

Ab Mitte Februar 2017 packte mich das Holzfieber wieder und ich fing an, einen Baupartner zur Fertigstellung zu suchen. Ein Aufruf im Forum ergab leider kein Ergebnis. Aber dann entstand per Zufall der Kontakt zu Robin Heckmann, einem waschechten Schreinermeister, der private Projekte fachmännisch begleitet.Und selber auch tolle Projekte auf seiner Seite hat, lohnt sich anzuschauen! Für mich in meiner Lage ein Glücksfall.

Und so ging es weiter.Das Grundkonzept vom Schrank blieb voll erhalten, mit einer funktionalen Änderung:Die Rollen bzw. Führungen für die Schiebetüren wollte ich ursprünglich direkt in die Weisstannenholzplatten einfräsen. Eine Abklärung mit dem Vertreiber der Rollen (Takumi in Berlin) ergab aber, dass die Rollen sich langfristig eher mt Hartholz vertragen. Also entschlossen wir uns, die Lauf- und Fürleisten aus Ahorn zu machen und an die Platten anzuleimen.

Da Robin Zugriff auf eine voll ausgerüstete Schreinerei hat, konnten wir bei den folgenden Arbeitsschritten auf echte Profi-Maschinen zurückgreifen.

Herstellung der Laufleisten und Finish der Korpusteile

Ahornbohle Lämgsschnitt totale

Längsschnitt der Ahornbohle

Ahorn abgerichtet

Die fertig abgerichteten Ahornleisten. Auch ein schönes Holz und optisch hah an der Weisstanne.Ahorn leimen 3

Die Leisten haben wir dann nach Kürzung der Platten einfach stumpf angeleimt.

Das Ergebnis sieht dann so aus:

Ahorn verleimt

Als Nächstes stand an, die Nuten einzufressen.Da die Türen unten auf Rollen laufen sollten, braucht man eine V-Nut.Probefräsen v-nut

Das Probestück sah gut aus. Also konnten die Einfräsungen direkt hochkant an der stationären Fräsmaschine gemacht werden. Ich wollte das ursprünglich mit der Handoberfräse machen, aber so ging auch. Konzentration und Fingerspitzengefühl sind hier gefragt.platten fräsen

Das Ergebnis: Die Rollen laufe geschmeidig. Rechts sieht man die oberen Führungsnuten, in denen die Tür geführt wird.

Und natürlich darf eine professionelle Zeichnung nicht fehlen.Der erste Tag in der Schreinerei endete dann mit dem finalen Plattenzuschnitt und Dickenhobeln:

platte dickenhobeln

Es geht doch nichts über einen ausreichend breiten Dickenhobel.

platten fertig zwischenstand

So wurden aus meinen halbfertigen Leimholzplatten fertige Korpusteile. Die Seitenteile waren weniger komplex, weil keine Fräsungen notwendig waren. Und nebenbei haben wir noch die Friese für die Türen hergestellt (linker Teil vom Stapel).

In der Schreinerei gibt es eine imposante Oberflächenschleifmaschine, in der man die ganze Platte in einem Rutsch schleifen kanne. So wurden alle Platten und Friese beidseitig auf Körnung 120 hochgeschliffen.

platten schleifen

Abschluss ertser Tag schreinerei

Man sieht auch rechts die gefrästen Falze um die Rückwand später einzufassen.Die obere Platte ist die Decke, die Untere der Boden mit den 2 V-Nuten für 2 voreinander laufende Schiebetüren.

Ich war nach dem ersten Tag total happy über den Fortschritt und fühlte mich wie nach einem Schülerpraktikum in einer Schreinerei. Und überall roch es nach Holz.

Herstellung der Halter für die Kleiderstange

Da aus der alten Schranklösung noch eine Stange aus Buche übrig war, war die Entscheidung einfach: Die Halter mußten aus Buche sein. Da der Schrank mit 1,80m doch eher breit ausfiel und ich ein Durchhängen der Stange vermeiden wollte, wollte ich auch in der Mitte einen dritten Halter platzieren.

Der erste Schritt war das Anzeichnen der Halter auf dem Buchenbrett, das zum Glück in der Schreinerei verfügbar war.

Die Kontur wurde dann mit der Bandsäge ausgeschnittenen der Mittelalter bekam ein feines Langloch. Den Schliff der Halter und das Anphasen habe ich dann in meiner Privatwerkstatt gemacht. Davon existieren leider keine Fotos.

Fräsen der lösbaren Verbinder und Probemontage des Korpus

Die dritte Projektsession fand dann unter freiem Himmel bei mir zu Hause auf der Terrasse statt. Die vorbereiteten Platten sollten die Verbinder bekommen.

Die Clamex lassen sich mit der Makita Flachdübelfräse gut verarbeiten.Man braucht halt jeweils 2 Fräsungen übereinander und muss den kleinen Steg wegstemmen. Wir haben das erst an einem Probestück ausprobiert. Für ausreichende Verbindungsfestigkeit haben wir pro Seite 5 Verbinder eingefräst. Auch das Schrankfach wird so verbunden. Am Ende haben wir noch die Löcher für die Stangenhalter gebohrt:Halter bohren

Nach den vielen Verbindungen Stan dann die Probemontage des Korpus an:

Was soll ich sagen? Alles paßte!Un die Verbinder halten bombenfest. Ein schöner Moment. Der in grün bin ich.

An dem montierten Korpus ließen sich dann die Ist-Maße für die Rückwand und Schiebetüren abnehmen.

Tür- und Sprossenmontage

Frise und Sprossen vorbereitet

Nach der Fertigstellung der Platten waren die Türen an der Reihe. Die vorbereiteten Friese mußten mit Dübelbohrungen versehen werden und die Sprossen mußten die Abplattungen erhalten. Wichtig für alle Türteile: absolut grade abgerichtetes Holz, sonst wird es am Ende schief.Detail Einsägung

Da das Sprossengitter im Türrahmen eingeleimt wird, mußten in die Friese auch noch Abplattenden eingesägt und ausgestemmt werde. Hat Robin mit Meisterhand erledigt.Detail Säge und StemmeisenDetail EinsägungPassung Sprossen prüfen

Wenn die Sprossen passen, wird das Sprossengitter verleimt:

Sprossengerüst verleimt

Und parallel dazu der Türrahmen:

Natürlich darf die Kontrolle der Diagonalen nicht fehlen…

Winkelkontrolle Türrahmen

Dann kommt der große Moment, wo die Tür zusammengeleimt wird:

Das wir superstabil und federleicht. Feine Türen.

Oberflächenbehandlung

Ich wollte geölte Oberflächen, also verwandelte ich den Garten in eine Beölungswerkstatt:Gesamtsicht Terasse 2

Wir hatten Sorge, dass das Festool Surfix über die Zeit etwas nachdunkelt und die Weisstanne dann nicht mehr so schön hell rüberkommt. Also gab es erst einen Farbtest am Probestück:

Probestücke

Das obere Stück ist Suffix HDF mit 10% Pigmentbeimischung (weiss) also einfache Ölung. Das untere Stück hat zusätzlich Suffix HD als 2te Ölung bekommen, um den Kontrast zu erhöhen.So wie das 2te Stück habe ich dann die Seitenteile und die Vorderseite der Türen behandelt. Den Rest nur einfach geölt, um auch mal fertig zu werden.

Die ganze Prozedur hat 4 Tage gebraucht aber die Oberflächen sind sehr schön geworden, dank Rotex und grünem bzw. weissem Polierfließ.Grade der letzte Schliff mit 240er Körnung bringt noch einmal ein großen Hub; das wird fein glatt. Auf dem unteren Bild sind auch die Grifflöcher zu sehen, an denen man die Türen bewegen kann. Die Löcher bekamen noch als Finish Einlegeplättchen aus Nussbaum.

Detail Rollenfräsung

Hier sieht man die Auslassungen für die Rollen. Wie die Robin gemacht hat, weiss ich nicht. Die Rollen paßten aber akkurat hinein. Versteht sich.

Schrankmontage

Nach der letzten Ölung näherten wir uns dem entscheidenden Tag, der Montage.

Aufgrund der Platzverhältnisse im Schlafzimmer mußte der Korpus liegend auf dem Bett gefügt werden.Das Fach machte erst leichte Schwierigkeiten, aber dann schnappten alle Verbinder ein. Dann den Schrank aufrichten,die Türen einsetzen und das Ergebnis genießen.Die Papierbespannung kommt erst dann, wenn die Türen eingepaßt sind.

Tür eingesetzt

Die Rückwand ist zweigeteilt und besteht aus 6mm Birke-Multiplex. Sie wird hinten angeschraubt.Schrank montiert 2Schrank montiert ohne Papier

Um den Spalt in der Rückwand zu verbergen, wird eine profilierte Leiste innen aufgelegt und unsichtbar von hinten mit den Rückwänden verschraubt (Konstruktion von Robin).

Man sieht hier jetzt auch die Buchenhalter. Nur die Stange wurde dann doch nicht Buche, sondern Fichte…

Die Türen lassen sich gut schieben, die Hintere tendenziell leichtgängiger. Da ist noch Optimierungspotenzial. Die Maserung der Weisstanne kommt an den Seitenwänden sehr schön zur Geltung.

Der letzte Schritt war dann das Bespannen der Türen mit Japanpapier. Das war kniffeliger als erwartet, weil man auf einmal 5 Hände braucht.

Klebeband kleben

Das Aufbringen von dem beidseitigen Klebeband ist noch der einfache Part.Vorbereitung in WerkstattSchrank fertig

Das gleichmäßige Bespannen ist umso schwieriger, wie man an den leichten Wölbungen sieht. Aber egal, das Ergebnis ist ein toller, feiner Weisstannenschrank. Mission accomplished am 31.3.2017, also 6 Monate zu spät. Ich bin vom Ergebnis sehr begeistert und meiner Frau gefällt es auch.

Kostenbetrachtung

Die reinen Materialkosten (Holz, Beschläge, Öl,etc.) betragen rund 550€. Die Arbeitszeit ist natürlich unbezahlbar. Aber da es Hobby, geht das so in Ordnung. Und immerhin ist das ein Vollholzschrank in Fast-Schreinerqualität.

Fazit

Ein Paar abschießende Gedanken zum Schluß, gedacht für diejenigen, die mit Projekten ähnlicher Größenordnungen liebäugeln:

  • Das Grundkonzept aus der Holzidee 13 von Guido Henn ist super. Die gewählten Proportionen und die Holzart mit dem Finish finde ich sehr stimmig.
  • Für viele Arbeitsschritte ist ausreichend Werkstattplatz vorzusehen oder gutes Wetter einzuplanen.
  • Der Erfahrungsgewinn, insbesondere bei Beteiligung eines Schreinermeisters ist enorm. Der Spaßfaktor für einen Hobbyschreiner ist gigantisch.
  • Die Leimholzplatten selber aus den Holzbohlen herzustellen ist zwar mühsam aber lohnend, wenn man Holz mag.
  • Die Clamex- Verbinder haben sich bewährt. Bei vielen Verbindungen ist ein 8mm Fräsen aber sicher angenehmer.
  • Die Herstellung der Türen, insbesondere der Sprossengitter braucht viel Präzision und Erfahrung. Das hätte ich alleine nicht so hinbekommen.
  • Ohne einen hochwertigen Fuhrpark an Handmaschinen geht gar nix.
  • Zusammenfassung: Insgesamt ein Projekt mit Überforderungscharakter, das sich trotz gesundheitlicher Einschränkungen mit externer Hilfe noch abschließen ließ- Hoher Erfahrung- und Spaßfaktor für Hobbyschreiner.
  • Ich danke an meine Familie, insbesondere meiner Frau,die das mitgemacht hat.

Ein kleines Schränkchen

Jeder Hobby Schreiner, der im Internet unterwegs ist, stößt zwangsläufig irgendwann auf die professionellen Seiten oder Kommentare von Heiko Rech. Heiko ist als Blogger, Kursautor und Kursleiter tätig und bekannt und bietet u.a. auch Wochenendkurse in seiner Kurswerkstatt in St. Wendel an. Ich hatte mich bereits im Frühjahr für einen Kombi- Kurs Möbelbau und Oberfläche angemeldet und jetzt Ende Juni, mitten in der Gruppenphase der Fussball-Weltmeisterschaft war es dann soweit und ich steuerte meinen Boliden voller Vorfreude in Richtung Saarland.

Am Freitag abend erreichte ich nach ereignisloser Autofahrt von 500km mein Hotel am Bostalsee:

Nach verkürzter Nacht begann dann am Samstag morgen der Kurs bereits um 8:00 Uhr, also eine kleine Herausforderung für den Biorythmus und die Frühstückslogistik, aber egal, es ging um Holz.

Die Werkstatt präsentiert sich etwas bescheiden in einem kleinen Industriegebiet:

Das Grundkonzept von dem Kurs ist es, am ersten Tag einen kleinen Schrank, eher Schränkchen, aus Leimholzplatten zu bauen und am zweiten Tag mit professioneller Oberfläche zu versehen. Dabei kommt man automatisch an allen typischen Arbeitsgängen und – Techniken vorbei, die natürlich von Heiko ausführlich erläutert und demonstriert werden.

Die Kursteilnehmer bei mir waren eine bunte Mischung aus Hobby- Imker, Wohnwagenausbauer und sonstigen Hobbyisten, alle hochmotiviert und prächtig gelaunt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der Schrankbau beginnt mit dem Korpus, dessen Teile vorgeschnitten bereitgestellt werden.Auf der Innenseite der Seitenteile werden dann einige Bohrungen im System 32 gesetzt und die Nut für die Rückwand eingefräst.Da die Verbindung mit Lamellos umgesetzt wird, erfolgten in Boden, Deckel und Seiten entsprechenden Fräsungen mit der Flachdübelfräse. Auf der Innenseite werden die Teile dann schon geschliffen ( bis Körnung 240) und mit Klarlack gestrichen.

Zur Fixierung des Korpus werden Taschenlochbohrungen eingebracht:

So sieht dann der zusammengebaute Korpus inkl. verschraubter Rückwand aus.

Die Tür ist eine klassische Rahmen- Füllung Konstruktion mit einer Füllung aus Sperrholz.

Die Kanten der Türbretter werden leicht angephast ( Schattenfuge).

Die Topfscharniere werden per Schablone angezeichnet und eingebohrt.

Zusammengesteckt. Passt.

Dann die Verleimung, die mit professionellen Hilfsmitteln stressfrei gelingt. Die Füllung ist im Bild schon eingeölt.

Alle Aussenteile werden dann geschliffen und eingeölt. Zur Aufhübschung erhält das Schränkchen eine überstehende Decken- und Bodenplatte.

Der Fachboden wird gewachst..

Und nach der Endmontage sieht es dann so aus:

Ein gelungenes Werkstück. Auch wenn vies vorbereitet und angeleitet ist, stellt sich doch etwas Stolz ein.

Ab ins Auto

Jetzt fehlt nur noch der Griff und ein würdiger Platz in der Wohnung.

Bei dem einen Schränkchen soll es nicht bleiben…Heute kam das Leimholz für die Nachbauten:

Kernesche. Sieht super aus.Es geht weiter.